Montag, 27. Februar 2012

Kamelien in Blüte

Eigentlich ärgert es mich immer, wenn ich Fotos von einer Kamelie im Netz suche, dass immer nur die Blüte gezeigt wird und nie die ganze Pflanze. Jetzt muss ich feststellen, dass mir dasselbe widerfährt........Zu meiner Entschuldigung muss ich aber sagen, dass die folgenden Fotos an noch sehr kleinen Topfpflanzen gemacht wurden...
Links oben: Camellia x williamsii `Rosemary Williams`, links unten: Camellia japonica ´Apollo´ und Camellia japonica ´Hagoromo´, rechts oben: Camellia x ´Kirin-No-Homare´, rechts mitte: Camellia oleifera mit etwas verspäteter Blüte (Herbstblüher), rechts unten: Camellia japonica Áscona´
Links: Camellia x `Winter´s Star`, Camellia japonica `Hagoromo`, Camellia x `Pink Icicle`,  Rechts:  Camellia japonica `Adolphe Audusson var`., Camellia japonica `Berenice Boddy`,  Camellia japonica `Apollo` 

Noch einige Erläuterungen zu einzelnen Kamelienarten/-bezeichnungen....
Camellia japonica ist die älteste in Kultur befindliche Kamelienart, es gibt inzwischen mehrere Zehntausend verschieden Sorten. Neben Camellia japonica gibt es aber noch ca. 250 weitere Kamelienarten, in Kultur u.a. Camelia oleiferaCamellia sasanqua und Camellia saluenensis. Bis Anfang des letzten Jahrhunderts gab es kaum Kreuzungen zwischen den verschiedenen Kamelienarten. Ab dem Jahr 1930 führte J.C. Williams erstmals erfolgreiche Kreuzungen aus Camellia japonica und Camellia saluenensis durch. So bezeichnet man heute alle Kreuzungen zwischen diesen beiden Arten als "Williamsii-Hybriden" oder botanisch genauer als Camellia x williamsii. So ist die sehr bekannte Williamsii-Hybride `Debbie´ (siehe Foto unten) z.B. eine Kreuzung aus C. saluenensis x C. japonica `Debutante´, wobei die erstgenannte Pflanze die Mutterpflanze (also die Eizellenspenderin) und die zweitgenannte Pflanze der Pollenspender ist. 

W.L. Ackermann gelangen Ende des letzten Jahrhunderts einige sehr erfolgreiche Kreuzungen  u.a. aus den Arten Camellia oleifera und Camellia sasanqua. Diese Kreuzungen, die sowohl frühjahrsblühende, als auch herbstblühende Pflanzen hervorbrachten, wurden als "Ackermann-Hybriben" oder "Ice Angels" bekannt. Diesen Hybriden wird eine außergewöhnlich hohe Frosttoleranz nachgesagt, sie sollen an geeigneten Standorten Temperaturen zwischen -20°C und -27°C überstehen. Zu diesen Ackermann-Hybriden geören z.B. die herbstblühende Kamelie Winter´s Star (s. Endlich...erste Kamelien ausgepflanzt) und die frühjahrsblühende Kuro delight.

Leider sind die Ice Angels in Deutschland nur wenig bekannt, man findet im Netz kaum Informationen oder Fotos von ausgepflanzten Exemplaren. Für mich wird in Zukunft besonders spannend sein, diese fast unglaublichen Angaben zur Frosttoleranz zu überprüfen. 

Zum Schluss noch zwei Fotos einer am Wochenende ausgepflanzten Williamsii-Hybride.

Camellia x williamsii ´Debbie` und Gina
Blüte von Camellia x williamsii ´Debbie`

Freitag, 24. Februar 2012

Winterschutz bei Tetrapanax papyrifera

Tetrapanax papyrifera (Reispapierbaum) ist für mich eine besonders faszinierende Pflanze, weil sie innerhalb einer Vegetationsperiode ein unglaublich rasantes Wachstum zeigt. In unserem Garten wachsen seit zwei Jahren jeweils zwei Pflanzen der Klone "T.rex" und "Steroidal Giant". Eine Pflanze vom Steroidal Giant ist seit der Auspflanzung allerdings sich selbst überlassen und wird regelmäßig im Frühjahr von einer Schneckenarmee überfallen. Dementsprechend schlecht ist auch ihr Zustand. Die anderen drei Pflanzen wachsen jeweils an einem sonnigen, halbschattigen und schattigen Standort. Tetrapanax verbraucht aufgrund der großen Blätter relativ viel Wasser. Die Pflanzen werden deshalb in regelmäßigen Abständen zusätzlich gegossen und einmal im Frühjahr auch gedüngt. Am besten gewachsen ist letztes Jahr die sonnige Pflanze, gefolgt von der halbschattigen und der schattigen Pflanze. (s. Best of 2011: Tetrapanax) Im Winter 2010/11 sind alle Pflanzen bei Temperaturen von -15°C auf Bodenniveau zurückgefroren. Es ist hat sich aber bereits gezeigt, dass die Stämme von T.rex erst bei niedrigeren Temperaturen zurückfrieren. Vor dem Winter 2011/12 wollte ich unbedingt einen Stamm von Tetrapanax erhalten und habe mit unterschiedlichen Winterschutzmassnahmen experimentiert. 

Winterschutzmassnahmen
Der Stamm vom großen T.rex wurde in eine Decke gewickelt und zusätzlich wurde ein Lichterschlauch befestigt. Die Temperatur wurde über einen Thermostat geregelt (Einschalt-temperatur -7°C, Ausschalttemperatur -6°C). Zusätzlich wurde eine Schuzhülle eines Sonnenschirms übergestülpt. Über den Stamm vom Steroidal Giant wurde eine 200l Regentonne ohne Boden gestülpt und der Zwischenraum mit Blättern und Mulch gefüllt. Beim kleinen T.rex wurde eine Heizungsrohrisolation übergestülpt und die Basis gemulcht.

T.rex in eingewickelter Decke mit  Lichterschlauch und einem Sonnenschirmüberzug, T. "Steroidal Giant" zugemulcht mit übergestülpter Regentonne, T.rex zugemulcht in Kaninchendrahtgitter +  Heizungsrohrisolation
Nachdem jetzt der Winterschutz teilweise entfernt wurde, ergibt sich ein unterschiedliches Bild: Der große, beheizte T. rex ist vollkommen unversehrt; der Stamm und die Vegetationsspitze fühlen sich noch fest an. Beim Steroidal Giant in der Regentonne sind die obersten 10cm des Stamms erfroren und dieser Bereich ist dementsprechend matschig. Der Rest des Stamms fühlt sich noch fest an. Der kleine T.rex sieht nach Abnahme des Rohrs sehr gut aus; der Stamm fühlt sich fest an, nur die Vegetationsspitze ist etwas weicher als beim großen T.rex. Ich befürchte, dass auch hier die Spitze noch langsam wegfaulen wird. Sehr spannend wird es im Frühjahr werden, dann wird sich zeigen, ob die beiden geschädigten Pflanzen aus dem Stamm wieder austreiben. Am besten wäre es natürlich, wenn sich neues Wachstum direkt unterhalb der geschädigten Vegetationsspitze zeigen würde. 

Tetrapanax nach Entfernung des Winterschutzes Ende Februar
Links: der große T.rex an der Hauswand in Südlage, Winterschutz mit Lichterkette, Mitte: T. Steroidal Giant mit erfrorenem Stamm in Mulch und Regentonne, Rechts: der kleine T.rex  nach Abnahme des Heizungsrohrs
Der kleine T.rex Mitte Februar mit noch gefrorenem Stamm
 und kurzfristig abgenommener Isolation.

Der große T.rex im Detail
Links: intakte Wachstumszone an der Spitze, Mitte: Ansatz des alten Stamms ist noch zu erkennen, 
Rechts: Aufnahme vom letzten Früjahr, neugebildeter und erfrorener Stamm
Winterschutz im Marz 2013

Donnerstag, 23. Februar 2012

Endlich..........erste Kamelien ausgepflanzt

Getreu dem Motto "schlimmer kann es nicht mehr werden" habe ich mich nach diesem "Katastrophenwinter" endlich entschlossen einen Teil meiner Kamelien auszupflanzen. Der Hintergarten eignete sich besonders dafür; dieser Teil des Gartens ist durch eine 3m hohe Buchenhecke und durch das angrenzende Nachbarschaftshaus stark beschattet. Im Winter scheint die Sonne erst ab Mitte März wieder in diesen Bereich. In Richtung Osten sind die Pflanzen durch einen hohen Lebensbaum und mehrere Bambusse geschützt. Für Camellia japonica sollten die Bedingungen sehr geeignet sein. Das größte Frageichen an diesem Standort wird sein, wie gut die Kamelien Blütenknospen ansetzen. 
Der sehr lehmige Boden wurde durch Zugaben von Sand, Weißtorf; Kompost und Pinien-Rindenmulch aufgebessert." 

Links: Kamelien-Hybride Camellia x `Black Lace´, 1,75m hoch, rechts: Camellia japonica ´Apollo´ , 1,55m hoch 

 2x Camellia "Spring Festival", 2m und 0,75m hoch, relativ geschützt stehend hinter einen 3m hohen alten Buchenhecke
Oben: aufgehende Blüte von  Camellia x `Winter´s Star`, Blütenknospe von Camellia x `Black Lace`
Unten: Blütenknospen von Camellia `Spring Festival` und Camellia japonica `Apollo`

Im Vordergarten wurden zwei Kamelien direkt an die Hauswand bzw. direkt hinter einen neuen Zaun gepflanzt. Winter´Star ist eine Camellia oleifera/hiemalis Kreuzung und kann bestimmt einiges an Sonne ab. K.Sawada wird erst wenn sie über den Zaun hinauswächst in den sonnigeren Bereich kommen.
Links: Ackerman-Hybride Camellia x `Winter´s Star´, 0,80m hoch, an der Hauswand in Südlage, geschützt durch einen hohen Bambus (Phyllostachys aureosulcata spectabilis), bekommt im Winter bis Anfang März keine Sonne , rechts: Camellia japonica ´K.Sawada´, 1,66m hoch, an der Nachbarsgrenze, geschützt durch einen neuen 2,10m hohen Zaun

Update 02.04.12: Camellia sasanqua ssp. vernalis `Hiryu` wurde in Westausrichtung direkt an die Hauswand gepflanzt. Ab 14.00 Uhr steht sie im Sommer in der vollen Sonne. Eigentlich kein guter Platz für eine Kamelie. Bei den Sasanqua-Kamelien handelt es sich aber um sehr sonnenliebende Kamelien. Zur Winterhärte ist mir bislang nicht viel bekannt. Die größte Gefahr sehe ich darin, dass die Erde im Hochsommer zu trocken wird. Man wird also gelegentlich Gießen müssen.
Camellia vernalis `Hiryu`, 1,60 m hoch, in Westausrichtung an der Hauswand, 
 Nachmittagssonne im Sommer ab 14.Uhr

Update 06.04.2012: Black Lace mit beginnender Blüte, Spring Festival kurz nach dem Höhepunkt der Blüte 



08.04.12: Jetzt habe ich meine Camellia japonica `Hagoromo` auch noch ausgepflanzt, sie steht jetzt hinter der Spring Festival mit an dem Weg.

03.05.12: Camellia japonica Àpollo` blüht immer noch; die weiße Lidl-Kamelie ausgepflanzt.


  

03.04.14 Die weitere Entwicklung dieser Kamelien und noch vieler anderer Sorten kann unter Ausgepflanzte Kamelien verfolgt werden. Es erscheinen regelmäßig updates zur Blütezeit.



Montag, 20. Februar 2012

Bambus nach dem Frost 2012....die Verlierer

Nachdem ich letztes Mal die Bambusgewinner gezeigt hatte (Bambus nach dem Frost 2012...die Gewinner), möchte ich die Verlierer nicht unter den Tisch fallen lassen. Das ganze Grauen des Winters zusammengefasst in einer Fotocollage.....
Links: Sasa palmata, Phyllostachys atrovaginata, Fargesia scabrida
Mitte: hinterer Phyllostachys nigra, Phyllostachys vivax aureocaulis
Rechts: Sasa kurilensis, Pseudosasa japonica, Hibanobambusa tranquillans `shiroshima`
Bei Sasa kurilensis liegt die Temperaturgrenze für Blattschäden eindeutig zwischen -17°C und -19°C. Die erste Kältenacht hatte S. kurilensis noch gut überstanden (Vergleich verschiedener Bambusblätter nach -17,5° Celsius). Die zweite Kältewelle mit -19°C gab Sasa kurilensis dann den Rest. Der hintere P. nigra hat inzwischen nahezu 90 - 100% Blattschäden, trotz Einwicklung in Frischhaltefolie ( When gardeners going crazy...). Nach meiner Erfahrung mit Nigra schätze ich, dass die Halme ganz absterben werden. Sollte der Neuaustrieb sehr mager ausfallen, überlege ich die Pflanze durch einen winterhärteren Bambus zu ersetzen.

Zum Schluss noch zwei Bilder vom vorderen P. nigra. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie ungeschädigt ein Bambus an einem Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit aussehen kann.
Vorderer Phyllostachys nigra, links: an einem bedeckten Tag, rechts: an einem sonnigen Tag
 08.04.12: Blick in den Bambus kurz vor Beginn des neuen Blattaustriebs
Phyllostachys vivax aureocaulis
Pseudosasa japonica
Fargesia scabrida Asian Wonder

Nur der hintere Phyllostachys nigra scheint es dieses Jahr nicht zu schaffen, die Halmschädigungen sind zu stark. Einen Neuaustrieb wird es aber geben.
 

17.04.12 Und noch einmal in voller Größe...

05.05.12: Das gute an den Fargesien ist, dass sie relativ schnell wieder grün werden...Bei Phyllostachys ist bislang noch kein Grün zu sehen.
Fargesia scabrida Àsian Wonder`
Fargesia robusta `Campbell`

20.08.12: Ein update zu zwei Bambussen, die man eigentlich nicht mehr als Verlierer bezeichnen kann: Sasa kurilensis und Hibanobambusa.


Sonntag, 19. Februar 2012

Bambus nach dem Frost 2012...die Gewinner

Dieses Jahr hat der Winter kurz und heftig zugeschlagen. Anfang Februar 2012 hatten wir für zwei Wochen Temperaturen unter 0 Grad; auf dem Boden lag eine geschlossene Schneedecke, die aber leider nur wenige Zentmeter dick war. In vier aufeinander folgenden Nächten lag die Minimumtemperatur unter -14°C, der Tiefstwert des Winters lag bei -18,7° C. Leider verursachten diese Temperaturen bei vielen Bambussen erhebliche Schäden, z.T, auch Totalausfälle. Umso erfreulicher ist jedoch, dass drei Bambusse diese niedrigen Temperaturen mit nur sehr geringen Schäden überstanden haben.

Phyllostachys aureosulcata spectabilis, oben links: erkennbare Schäden im oberen Bereich der Pflanze, unten links: im mittleren Bereich nur an einzelnen Blättern leichte Schäden, rechts: im unteren Bereich so gut wie keine Schäden.
Phyllostachys bissetii hat nur an einzelnen Blättern sehr geringe Schäden davon getragen, die meisten davon im oberen Bereich.

Hier kann man noch einmal im Detail einige der geschädigten Blätter sehen.

Links: Als dritter Gewinner muss auch noch Fargesia jiuzhaigou 1 genannt werden, auch wenn ich kein besonderer Fan vom "Winterlook" dieser Pflanze bin.....Rechtes Bild: Update vom Mai 2012, so sieht Fargesia jiuzhaigou 1 im Frühling wieder aus, als hätte es keinen Winter gegeben.

Die Verlierer unter den Bambussen können hier gesehen werden: Bambus nach dem Frost 2012....die Verlierer


Freitag, 17. Februar 2012

Trachycarpus wagnerianus vs. Rhapidophyllum hystrix

Trachycarpus wagnerianus (Wagners Hanfpalme) und Rhapidophyllum hystrix (Nadelpalme) sind unter Exotengärtnern zwei sehr beliebte Palmen, weil sie eine außergewöhnliche Winterhärte aufweisen. Zwei Jungpflanzen wachsen seit 3 Jahren bei mir an einem sonnig-halbschattigen Platz im Garten. Beide Pflanzen wachsen relativ langsam, ein vollsonniger Standort wäre bestimmt besser. Diesen Winter haben sie die kältesten Nächte etwas geschützt unter einer herübergeworfenen Decke verbracht. Am Boden lagen die Temperaturen bestimmt bei -20° C, unter der Decke wahrscheinlich etwas höher. Nächstes Jahr werde ich das mal genauer messen. 

Auf den Fotos ist gut zu erkennen, wer in diesem Winter als Sieger hervorgegangen ist.

Trachycarpus wagnerianus

Rhapidophyllum hystrix
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Update 08.04.12: Trachycarpus wagnerianus dürfte jetzte so langsam am Tiefpunkt angelangt sein. Alle Palmwedel sitzen noch fest. Bislang zeigt sich aber noch kein neues Wachstum. Rhapidophyllum hystrix sieht unverändert aus.


06.05.12: Gerade habe ich gesehen, dass Rhapidophyllum hystrix am Stamm bereits erste kleine Nadeln ausbildet hat. Und das schon bei einer Gesamthöhe von nicht ganz 40cm.

03.04.13: Für Trachycarpus wagnerianus heißt es nach diesem Winter leider "game over", der Mittelspeer lässt sich ziehen. Die  Palme war diesen Winter ungeschützt, bei Temperaturen von -13,5° C, am Boden über der Schneedecke war es aber entsprechend kälter. Rhapidophyllum hystrix wurde im Spätsommer letzten Jahres an die westliche Hausseite umgepflanzt. Dieser Standort ist sehr warm, aber auch sehr trocken, sonst stehen hier nur die Yuccas. Im Sommer wird man bestimmt zusätzlich gießen müssen. Der Boden wurde  mit Kompost und etwas Sand aufgearbeitet. Ich hoffe, dass die Palme an diesem Standort aufgrund der höheren Temperaturen etwas schneller wächst. Im Winter ist der trockene Standort bestimmt von Vorteil, auch sind die Temperaturen an der Hauswand in der Regel zwei Grad höher.
05.07.2014: Noch ist sie kleiner als der Lavendel, aber vielleicht startet sie ja im Spätsommer noch durch ,-)

Zwei Jahre später.....2:0 für den Lavendel, 06.07.2016

Donnerstag, 16. Februar 2012

Lidl-Kamelien

Lidl bietet heute im Supermarkt Kamelien in den Farben Rosa, Rot und Weiß an. Die Pflanzen sind ca. 50-70cm hoch und stehen in einem 19cm Topf. Alle angebotenen Kamelien sind laut dem Prospekt "winterhart" und für die "Freilandkultur" geeignet. Sie sind sehr gut durchwurzelt und für einen Preis von 9,90 Euro auch sehr günstig. 

Lidl-Kamelien in den Farben Rosa, Rot und Weiß
Leider gibt Lidl nicht an, um welche Sorten es sich handelt. Man kauft also letztendlich eine rote, eine weiße oder eine rosafarbene Kamelie unbekannter Sorte. Auch eine nachträgliche Bestimmung gestaltet sich meistens als äußerst schwierig, wie ich selber feststellen musste. Auf den Verkaufsetiketten sind oft auch andere Blüten abgebildet, die nicht mit der Blüte der gekauften Kamelie übereinstimmen müssen....



03.05.  Blüte der weißen Kamelie

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Februar  2013: Die weiße ausgepflanzte Kamelie hat den Winter bei Temperaturen von -12,5°C ohne Blattschäden überstanden, leider sind alle Blütenknospen erfroren. (s.a. Erster Kamelien-Knospenschaden)
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Auch dieses Jahr konntet ich nicht widerstehen, wieder zum Preis von 9,90 Euro. Der große Vorteil dieses Jahr ist, dass sich schon die erste Blüten geöffnet haben. Beide Kamelien waren übrigens als "Rosa Kamelie" etikettiert. Na ja, dass kann auch in Gärtnereien passieren, bei denen man das 2-4 fache bezahlen muss.


Diesmal stimmt die Blüte mit dem Etikett überein, es könnte eine Camellia japonica Èlegans` sein, die wäre dann auch sehr winterhart.

Eindeutig eine rote Blüte, diesmal aber bereits beim Kauf gut zu sehen.


Die Pflanze mit der roten Blüte hat etwas Farbe verloren, es könnte Camellia japonica Òrandako sein, 2016.
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