Dienstag, 12. Februar 2013

Black Lace

Camellia x `Black Lace` ist eine Hybridpflanze, die aus einer Kreuzung Camellia williamsii ´Donation` x Camellia reticulata `Crimson Robe` im Jahr 1971 entstanden ist. Der Name Black Lace (= schwarze Spitze) hat seinen Ursprung in den auffällig schwarzen Spitzen der Blütenknospen. Ihre außergewöhnliche Winterhärte hat diese Sorte sicherlich von der Williamsii-Hybride `Donation` vererbt bekommen. Der Wuchs ist aufrecht, kompakt und relativ langsam. Sie hat eine vollständig gefüllte, dunkelrote Blüte mit sehr vielen dachziegelartig übereinanderliegenden Blütenblättern. Ihre Blätter sind mittelgrün und eher matt. Meine Pflanze steht halbschattig bis schattig hinter einer drei Meter hohen Buchenhecke. Mit zunehmender Höhe wird sie jedoch in den sonnigeren Bereich hineinwachsen. Vielleicht setzt sie dann auch etwas zahlreicher Blütenknospen an. 

Eine dunkelrote, vollständig gefüllte Blüte von `Black Lace`.
Links: Camellia  x `Black Lace` direkt nach dem Auspflanzen Februar 2012 mit leichter Chlorosefärbung an den Blättern. 
Rechts: Späte Blüte am 10.06.2013 nach einer Minimaltemperatur von -13,5° C im März 2013.
Links: Nahaufnahme der Knospen, gut zu erkennen ist die schwarze Spitze der Knospe, die der Kamelie ihren Namen gab. Rechts: Die Blütenknospen beginnen sich zu öffnen.

Black Lace dieses Jahr mit einer ungewöhnlich frühen ersten Blüte, 08.04.2015.


Dieses Jahr erstmalig mit massenhaft Blüten, 25.04.2015.


Black Lace Anfang Mai 2016


Vorder- und Rückseite von Black Lace, 07.04.2017

Blütenblätter , 16.04.2017

Hagoromo

Camellia japonica `Hagoromo` ist eine aus Japan stammende Züchtung, die bis in das Jahr 1859 zurückverfolgt werden kann. Nach Europa gelangte sie über Italien, wo sie 1886 eingeführt wurde. In Europa war sie lange Zeit unter dem Namen `Magnoliaeflora` bekannt, weil ihre Blüte eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Magnolienblüte aufweist. Sie hat halbgefüllte Blüten, hellrosa bis fast weiß. Der Wuchs ist schlank und kompakt und recht langsam. Ihre dunkelgrünen, stark glänzenden Blätter sind leicht wellig gedreht. Hagoromo gilt als außerordentlich winterhart. Meine Pflanze steht schattig direkt hinter einer drei Meter hohe Buchenhecke.

hellrosa und halbgefüllt, Blüte von `Hagoromo` kurz vor dem Verwelken

Blätter von `Hagoromo`
Links: `Hagoromo` noch als Topfpflanze, rechts: einzelne Blüten im März/April 2012

Ausgepflanzte Camellia japonica `Hagoromo` an einem relativ schattigen Standort, im Winter bekommt sie
 bislang keine Sonne ab; erst mit zunehmender Höhe gelangt sie in den sonnigeren Bereich, Februar 2013.

Hagoromo dieses Jahr mit leichten Schäden an den Blütenblättern. Sie hatte bereits im Januar versucht, ihre Blütenknospen zu öffen und leider noch etwas Frost abbekommen, 18.03.2015.

Hagoromo am 20.04.2016


Dieses Jahr sehen die Blüten von Hagoromo etwas besser aus, 09.04.2017.

Kaum ein Unterschied zum Foto aus dem Jahr 2015, 22.04.2018.

Samstag, 2. Februar 2013

Ein ungebetener Gast

Januaridylle im Garten: Der Winter ist erst einmal vorbei, die Schneedecke völlig geschmolzen und die Vögel picken am Futterhaus die restlichen Samen auf. Hinter der Magnolie am Teich lauert allerdings schon größeres Unheil.....


Am frühen Samstagmorgen konnte ich zum ersten Mal einen Fischreiher, genauer gesagt einen Graureiher (Ardea cinerea), im Garten entdecken. Zuerst konnte ich den Graureiher nur aus der Ferne fotografieren, bei der kleinsten Bewegung war er sofort auf und davon. Er kam im Laufe des Tages allerdings 7/8 mal wieder und das obwohl ich den ganzen Nachmittag mit unserem Hund im Garten war. Das ist kein gutes Omen für unsere Fische (Goldelritzen) ...


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