Donnerstag, 27. September 2012

Es ist Herbst

Yucca gloriosa und Yucca filamentosa im Hintergarten.
Mahonia japonica vor einem alten Lebensbaum.
Direkt unter dem Lebensbaum steht Yucca gloriosa var. und Carex morrowii. Die zwei Yuccas stehen sehr trocken und schattig unter dem Lebensbaum. Das Foto zeigt den seltenen Moment des Tages, an dem die Sonnenstrahlen zu den Pflanzen durchdringen können. An diesem sehr geschütztem Standort haben sie den letzten Winter ohne Schädigungen überstanden. Durch die fehlende Sonne wachsen sie aber sehr langsam.
Blick nach oben in den Lebensbaum.
Yucca rostrata im Vordergarten an der Hauswand.
Auf dem Weg zu einer vollen Krone....Sie steht jetzt im dritten Jahr an dem heißesten und trockensten Platz im ganzen Garten, und trotzdem wächst sie nur zögerlich. Für die "Western Yuccas" sind die Maximaltemperaturen hier im Sommer wahrscheinlich auch zu gering (Hamburg hatte diesen Sommer zweimal Temperaturen >30°C). Rechts ein Foto aus dem letzten Jahr.
Zwei "Eastern Yuccas", aus dem Osten der USA, an der anderen Hauswand: Yucca gloriosa variegata und Yucca gloriosa.
Die letzten Halmscheideblätter vom diesjährigen Austrieb von Fargesia robusta `Campbell` und rechts eine noch kleine Fargesia nitida `Black Pearl`
Camellia japonica `K.Sawada`, Mattheuccia struthiopteris und Fargesia jiuzhaigou 1
Meine ausgepflanzten Kamelien Camellia `Black Lace` und Camellia `Spring Festival` zeigen an ihrem schattigen Standort ein gutes Wachstum und einen ordentlichen Ansatz an Blütenknospen. Als Winterschutz wurde bereits ein "Drahtkäfig" aufgestellt, in dem jetzt herabgefallene Blätter gesammelt werden.
Auf Camellia japonica Ápollo` haben sich seit einigen Tagen ca. 50 - 70 Rhododendronzikaden niedergelassen. Hübsch sind sie ja, aber Zikaden ernähren sich ausschließlich vom Pflanzensaft. Außerdem legen sie ihre Eier in die Blütenknospen der Pflanze. Dabei können sie den Pilz Pycnostysanius azaleaea übertragen, der abgestorbene Knospen verursachen kann (Quelle:Wikipedia). Interessanterweise fliegen sie immer wieder die Kamelie an und nicht den 50cm entfernt stehenden Rhododendron.
Das Ende der "Autobahn" ,so heißt dieser Holzweg im Hintergarten bei meinen Kindern.
Neuerwerb Rhododendron rex und Rhododendron calophytum.... jetzt noch 30 Jahre warten und sie sind genauso groß wie die Pflanzen im Botanischen Garten.
Blütenbildung bei Tetrapanax papyrifera, leider etwas zu spät...

Sonntag, 16. September 2012

Bambus, Kamelien und Rhododendron im Botanischen Garten von Hamburg


Auf dem obigen Bild ist der gemischte Bambushain vom Seeufer in voller Höhe zu sehen. Er setzt sich überwiegend aus Phyllostachys rubromarginata, Phyllostachys vivax McClure, Phyllostachys nigra boryana und Phyllostachys nuda zusammen.
 Phyllostachys rubromarginata 
 Phyllostachys vivax McClure mischt sich mit in den Hain. Hier kann man endlich mal einige Halme mit leichten Winterschäden sehen.
Links: Der übliche Check an einem der dicksten Halme von Vivax, rechts: Phyllostachys nigra boryana.
Im hinteren linken Teil steht dieser Bambus, den ich Zuhause wohl auch einmal ausprobieren muss: Phyllostachys nuda. Keine dicken Halme, aber dafür eine sehr variable Halmfärbung. Und er soll ja außergewöhnlich winterhart sein. 
Von Hibanobambusa tranquillans `Shiroshima` und Pseudosasa japonica gibt es hier im Botanischen Garten erstaunlich große Pflanzen, als hätte es keinen Winter gegeben. Hibanobambusa ist über 3m und Pseudosasa ca. 4,50m hoch. Bei mir im Garten sind diese beiden Arten komplett auf Bodenniveau zurückgefroren.
Weiter im nördlichen Teil des Botanischen Gartens findet man diesen nicht beschilderten Bambus an einem kleinen Bachlauf.
Von dieser Pflanze bin ich richtig begeistert: Ein baumartiger Rhododendron calophytum mit ca. 30 cm langen Blättern. Nach einer kurzen Recherche im Netz habe ich herausgefunden, dass diese Wildart eine der wenigen Rhododendren mit großen Blättern ist, die bis zu -20° C Frost verträgt. 
Im "Kameliental" sind viele mir unbekannte Sorten von Camellia japonica ausgepflanzt, u.a. `Rust Koyoden`, `Kushini Fubuki`, `Rosso Brillante´ und die ssp. rusticana.. Die Kamelien stehen überwiegend schattig und sehr geschützt unter Bäumen. Im Bodenbereich fallen vereinzelt etwas kahlere Zweige auf, die wohl auf Blattschädigungen im Winter zurückzuführen sind. Ansonsten sehen die Pflanzen aber sehr gut aus.
Noch ein Rhododendron mit großen Blättern: Rhododendron rex ssp. fictolacteum
Rechts im Bild ist Camellia japonica Àdolphe Audusson` zu sehen.
Und zum Schluss noch ein Bild von Gunnera manicata am Seeufer.
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29.12.12:Weitere Fotos aus dem "Kameliental´ und von einigen interessanten Rhododendren.
Camellia japonica Àkashigata`und Camellia japonica `Gigantea`
Camellia japonica Àdolphe Audusson`und Camellia japonica `Rosso Brillante` vor Rhododendron rex ssp. fictolacteum
Rhododendron ponticum `Graziella`
Unbekannte Kamelie und Camellia japonica ssp. rusticana
Rhododendron yakushimanum `Nakai`
Rhododendron calophytum und Rhododendron fortunei ssp. discolor
Camellia japonica `Rust Koyoden`
Rhododendron makinoi


Camellia japonica ssp. rusticana, Ende März 2014

Camellia japonica ssp. rusticana 


R. calophytum, März 2014


Phyllostachys nigra boryana

Zwei Pflanzen von Camellia japonica Apollo im Botanischen Garten Hamburg, 18.04.2015.

Camellia japonica Rosso Brillante, 18.04.2015



Mittwoch, 12. September 2012

Bambus im Botanischen Garten von Hamburg

Der Botanische Garten von Hamburg liegt im Westen der Stadt nur zwei Kilometer von der Elbe entfernt. Eine große Anzahl verschiedener Bambusarten wurden auf diesem Areal gepflanzt, darunter Phyllostachys, Fargesia, Sasa, Pseudosasa und Hibanobambusa.

Phyllostachys viridiglaucescens ist flächenmäßig sicherlich die dominierende Bambussorte. Mit diesem Bambus wurde ein langer Weg beidseitig bepflanzt. Auf der linken Seite ist der Beginn des Weges zu sehen.
Am anderen Ende des Weges. Durch die überhängenden Spitzen von Phyllostachys viridiglaucescens wird ein "Bambustunnel" geformt.
Wieder am Ausgang des Tunnels; links: Phyllostachys vivax McClure, rechts: Phyllostachys viridiglaucescens.
Phyllostachys vivax McClure
Phyllostachys vivax aureocaulis am Ufer eines größeren Sees.
Auf der Rückseite von Vivax steht ein Kaspischer Lederhülsenbaum (Gleditsia caspica).
Er scheint vor Rindenfraß ganz gut geschützt zu sein.
Phyllostachys aureosulcata spectabilis mit den dicksten Halmen auf der sonnigeren Seite.
Eine mir unbekannte Staude vor Phyllostachys decora.
Großer Bestand von Fargesia nitida "jiuzhaigou".
Zwei Bambuspflanzungen die nicht unbedingt die erste Wahl für Hamburg sind: Auf der linken
 Seite Phyllostachys bambusoides ´Castilloni´, der Bambus rechts ist mir unbekannt. Im Hintergrund 
im Bild der Neubau des Botanischen Instituts für den leider große Bambusbestände von Phyllostachys nigra henonis, Semiarundinaria fastuosa und Sasa palmata weichen mussten.
Blick über den See, im Hintergrund ist die Rückseite des Bambustunnels zu sehen. Links im Bild, hinter der Parkbank, ist ein Teil eines gemischten Hains zu sehen, der im zweiten Teil zu sehen sein wird.

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