Rhododendronsämlinge

Oben: R. sinogrande x rex, R.calophytum, unten: R. arboreum ssp. cinnamomeum var. roseum BU124, R.rex


R. sinogrande x rex im Gewächshaus, 30.06.2016


Größere Sämlinge von R. sinogrande x rex, R. calophytum und R. arboreum roseum BU 124 im 9cm Topf, Mitte September 2016


Anfang Oktober 2016


 R. calophytum und ein extrem dunkelrotes Indumentum bei R. rex, 22.04.2017

R. sinogrande x rex, 22.04.2017


Der Nachwuchs, Ende Juni 2017


04.05.2018


Rhododendronsämlinge, oben: R. sinogrande x R.rex, mitte: R. arboreum, unten: R. sinofalconeri

Kommentare

  1. Wie beglückend es ist, die Kleinen mit den später großen Blättern anzusehen. Und vielleicht steckt unter Ihnen auch noch eine besonders große Überraschung! Das verspricht Spannung für viele kommende Gartenjahre, lach
    Ich hatte mir vergangenen Herbst einen rex bei rhodofreuden gekauft. Eigentlich wollte ich ihn dann im Frühjahr an einen Platz mit angenehm gefilterten Licht setzen, aber ich kam nicht dazu und dann kam der nicht enden wollende Regen noch hinzu. Dem rex gefiel das aber anscheinend sehr, und er bedankte sich mit üppigem Neuaustrieb und ganz vielen satt grünen großen Blättern. Es hätte alles so schön üppig groß und grün bleiben können, wäre da nicht dieser sonnige 23.06. dazwischen gekommen. Morgens sah alles noch super gut aus, ich wässerte vorsichtshalber in Erwartung der Sommerwärme noch einmal, bevor ich zur Arbeit fuhr. Als ich abends zurückkam, war nichts mehr so wie es war. Eine Vielzahl an jungen Blättern in den oberen Bereichen waren ganz oder teilweise braun. Sie waren wohl verbrannt. Ich war verdutzt. Dort wo rex stand, kam gar keine Mittagssonne hin, nur etwas Vormittagssonne. Verbrennungen waren dort nicht zu erwarten. Ich checkte diverse agrarmeteorologische Stationen in meinem näheren Umfeld und musste überrascht feststellen, dass diese Stationen den uv-Wert nicht in einer Tageskurze abbilden. Fündig geworden bin ich auf einer privaten Wetterstation, nur ein paar km von meinem Garten entfernt, die den uv-Wert im fünfminuten-Intervall erfasst. Volltreffer: 11,3 UV-Indexwert kurz vor 9 uhr morgens. Ein absoluter Spitzenwert an diesem Tag, die Werte zur Mittagszeit lagen um den Wert 6. Die jüngsten Blätter des R. Rex waren dieser Strahlenbelastung vermutlich nicht gewachsen und sind einfach verbrannt, die nur wenig älteren Jungblätter im unteren Bereich der Neutriebe blieben aber verschont. Die Jungblätter eines daneben stehenden R. Macabeanum haben es äußerlich komplett unbeschadet überstanden.
    Tja, wieder was hinzugelernt. Den rex muss man gerade im Austrieb vor direktem Sonnenlicht gänzlich schützen. Liebe Grüße aus dem unteren Nahetal.

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  2. Danke, für deinen interessanten Bericht. Wenn R. rex nicht zu stark geschädigt ist, dann kann es durchaus sein, dass er noch einmal neue Blattknospen anlegt und mit kleineren Blättern noch einmal durchtreibt. Bei meiner Pflanze, die übrigens von der derselben Gärtnerei stammt, war das der Fall. Versehentlich hatte ich zwei Triebe abgebrochen und mit schwarzgeärgert. Die Pflanze war allerdings schon zwei Jahren im Boden, ob das bei einer kleinen Topfpflanze auch gelingt? Ich bin mir nicht sicher, drücke aber auf jeden Fall die Daumen...

    Bei den Sämlingen bin ich auch auf die weitere Entwicklung gespannt. Im nächsten Jahr werde ich sie an unterschiedlichen Standorten einmal testen. Langfristig hoffe ich natürlich auf eine für diese Region winterharte Selektion. Gruß, Torsten

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